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Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal

St. Peter Nemmenich

Nachdem bereits 1864 der damalige Pfarrer von Nemmenich Hubert Joseph von den Driesch zunächst mit einer zweiten Sonntagsmesse versucht hatte, dem Verlangen seiner Gemeindemitglieder nach einem regelmäßigen sonntäglichen Gottesdienstbesuch Rechnung zu tragen, legte er später in einem Gesuch an das Erzbistum die Notwendigkeit des Baus einer neuen, größeren Kirche dar. Die damalige kleine Kirche konnte anscheinend nicht alle Besucher fassen, so dass viele gezwungen waren, bei Wind und Wetter unter freiem Himmel vor der Kirchtüre zu stehen. Die Wege zu den anderen Kirchen im Umland waren jedenfalls im Winter morastig. Dabei beklagte er auch, dass bei gutem Wetter die Nemmenicher nach Zülpich gingen – wohl nicht nur in die dortige Kirche, sondern es wurden „dabei auch die Wirtshäuser besucht“, schrieb er. Es dauerte noch bis 1886, als nach dreijähriger Bauzeit unsere heutige Kirche an der Stelle des erstmals 1417 erwähnten kleinen Vorgängerbaus eingeweiht werden konnte. Die Auswirkungen auf die Wirtshäuser der Gegend sind nicht überliefert. Aber jedenfalls mussten für Bau, Einrichtung, Instandhaltung und etliche Renovierungen der Kirche bis heute hohe Summen und noch mehr Eigenleistungen erbracht werden. An Stelle der im Krieg zerstörten Verglasungen wurden 1952/1953 Bleiglasfenster von Theo M. Landmann mit Motiven vom Jüngsten Gericht, der Aussendung der Apostel und der Aufnahme Mariens in den Himmel sowie der acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt eingebaut, die auch heute noch der Kirche ihre besondere Wärme verleihen. Dankbar sind die heutigen Kirchenbesucher dafür, dass nicht die gesamte Inneneinrichtung in den 60er Jahren dem Zeitgeist zum Opfer gefallen ist. Neben Wandgemälden im Chorraum sind u.a. auch noch Skulpturen aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts des Hl. Petrus, des Hl. Franziskus und des Hl. Judas Thadäus sowie Reliefs der vier Evangelisten aus der ehemaligen Predigtkanzel erhalten geblieben.

 

Der Hochaltar wurde 1893 in Aachen von Karl Esser errichtet. Ebenso die Skulptur des Hl. Gereon. Und eigentlich war der Altar für die barocke Kirche in Niederbachem vorgesehen. Da dieser aber dort zu einem Stilbruch geführt hätte, haben schnell die Nemmenicher zugegriffen und den herrlichen Altar erworben.

Ein Meisterwerk ist auch die Orgel des in Kuchenheim ansässigen Orgelbauers Franz-Joseph Schorn, die bis Ostern 1891 fertig gestellt sein sollte und die – nachdem sie 20 Jahre nicht bespielbar war – im Januar 1991 mit mehreren Orgelkonzerten u.a. von Prof. Hubert Schoonbrodt aus Brüssel und seiner Tochter Aurore aus Paris sowie unserer damaligen Organistin Ortrud Heskamp als Sopranistin wieder festlich eingeführt werden konnte. Die Zeiten einer zweiten Sonntagsmesse sind längst vorbei, leider auch die Zeiten der allwöchentlichen Sonntagabendmesse, die Nemmenich über viele Jahre hinweg ein Allein-stellungsmerkmal im Dekanat verlieh, da niemand vergleichbare Angebote machte. Es gibt deutlich weniger Gelegenheiten, andächtig dem herrlichen Orgelklang zu lauschen. Umso mehr versuchen wir in Nemmenich, den Glauben weiter zu leben und weiter zu geben: Es gibt eine kleine Schar eifriger Messdiener und Ministrant(inn)en; Kreuzweg- und Maiandachten, Andachten zur Anbetung und Lobpreis werden regelmäßig vorbereitet. Frauen der Gemeinde sorgen unermüdlich für herrlichen Blumenschmuck in der Kirche. Am Samstag vor dem 5. Fastensonntag ist der Bußgang der Männer zur Aegidiuskapelle. Am Festtag des Hl. Markus geht eine Bittprozession zum Markusbrunnen nach Schnorrenberg. An den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt pflegen die Nemmenicher – oft unterstützt von weiteren Gläubigen – die Tradition der Bittprozessionen. Am Freitag nach Christi Himmelfahrt machen sich seit 1534 Gläubige zur (Fuß-)Wallfahrt nach Untermaubach auf den Weg und erbitten die Fürsprache der Hl. Brigida. Während die Pfarrprozession anlässlich des Schützenfestes um Peter und Paul inzwischen entfallen musste, wird immer noch die Gelegenheit wahrgenommen, anlässlich des Fronleichnamsfestes in Prozessionen abwechselnd nach Lüssem oder Schnorrenberg  den Glauben zu bekunden. Jedes Jahr am 01.09. kommt die Aegidiuskapelle in Lüssem aus dem 11.-12. Jahrhundert zu Ehren. Die Kindersegnung am Nachmittag hat eine lange Tradition, die zweitägige Kirmes eine kürzere.Jeden Montagabend trifft sich der kleine Kirchenchor zur gemeinsamen Probe, die Frauengemeinschaft entfaltet zahlreiche Aktivitäten – nicht nur um Kaffee, Basar und Karneval.

Alle(s) aufzuzählen sprengt den vorgegebenen Rahmen – der kurze Überblick enthält eine Einladung an alle, unsere Kirche kennenzulernen und sich weiter zu engagieren.

 

 Hans Peter Wirtz

Gebetsmeinung des Papstes für Oktober 2019

 

Wir beten, dass  der Heilige Geist einen mutigen missionarischen Aufbruch

in der Kirche entfacht. 

Sehr geehrte Pfarreimitglieder,

 

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Eine Veröffentlichung im Internet, z.B. auf der homepage, Facebook, o.ä. ist nur mit Einwilligung der betroffenen Person zulässig.

 

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Pfarrnachrichten vom  

05.10.- 20.10.2019

 

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Pädagogische Fachkräfte (m/w)

 


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10.11.2019, 9.30 Uhr

St. Johann Baptist, Antweiler

Thema: St. Martin

08.12.2019, 9.30 Uhr

St. Johann Baptist, Antweiler

Thema: Nikolaus

 

Nächste Jugendmesse:

 

 

Vermietungen

Derzeit sind keine Wohnungen im Seelsorgebereich Veytal zu vermieten.


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Verantwortlich:

Katholischer Kirchengemeindeverband Veytal

vertreten durch den Vorsitzenden, Kreisdechant Guido Zimmermann

Kontakt:   Pastoralbüro Zülpich

Mühlenberg 9a

53909 Zülpich

Tel. 02252 2322

Fax 02252 6911

E-Mail info@st-peter-zuelpich.de

 

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Unser Pastoralbüro

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Frau Josephs

email: kornelia.josephs@kath-zuelpich-veytal.de

 

Frau Röder

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Montag bis Freitag 09.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag            17.00 - 19.00 Uhr

Kirchberg 14
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443 6959
Fax. 02443 911926
eMail: pfarramt-kommern@t-online.de

 

 

Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171 4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.