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Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal

 

 Ich empfehle Euch heute:

Polnisches Kino!

In den Herbstferien war ich in Polen, um ein paar Freunde zu besuchen, und sie nahmen mich mit ins Kino. Es gab den Film „Kler“ („Kleriker“ auf Deutsch). Ein Film, der die problematische, negative und sündige Seite eines Priesterlebens darstellt. An drei Charakteren wird Missbrauch, Sucht und Karrierismus dargestellt. Einer der Priester wird des Missbrauchs eines Messdieners schuldig. Im Film wird das ganze Umfeld gezeigt; der Junge in seiner Umgebung, und was ihn zum Opfer macht; sowie das Leben des Priesters, der selbst als Messdiener missbraucht wurde und im Altersheim seinem Peiniger begegnet. Eine bewegende Szene, mit der der Zuschauer konfrontiert wird. Auch das Verhör eines Missbrauchten vor dem Bischof und seiner Kommission lässt ein sehr beklemmendes Gefühl zurück. Der zweite Charakter ist ein schwerer Alkoholiker, der die Haushälterin schwängert. Angertrunken verursacht er einen Unfall und fährt weiter. Er sammelt Spenden und verwaltet sie nicht korrekt. Letztlich plagt ihn dann doch das Gewissen, und er verhindert die Abtreibung seines eigenen Kindes. Als er sich selber bei der Polizei anzeigt, kommt gut zum Ausdruck, wie ein Pfarrer angesehen ist und welche Beziehungen er unterhält. Der junge Beamte weiß nicht, wie er sich verhalten soll und ruft seinen Vorgesetzten an. Vielleicht in der heutigen Zeit zumindest bei uns etwas überzeichnet. Aber in Polen sicherlich Realität. Als dritten Charakter erlebt man einen Priester, der wahrscheinlich in der Kurie des Bischofs als Generalvikar oder in ähnlicher Position tätig ist. Sein Traum ist es, in Rom in einer Kongregation zu arbeiten. Er unternimmt alles Mögliche,  um dieses Ziel zu erreichen. Wieder etwas Hollywood-mäßig überzeichnet und etwas mafiös. Aber diese Karrieresucht  ist sicher bei manchem vorhanden. Dieser Film, wenn man sich Hollywood wegdenkt, zeigt sicher die problematische Seite der Berufung. Menschen, die versagen und scheitern, die schwach werden und sündigen, obwohl sie zum heiligmäßigen Leben berufen sind. Ich habe mich gefragt, ob wir uns über Jahrzehnte ein Bild gemacht haben von (heiligen) Priestern und ob wir diese Bilder für Realität gehalten haben. Durch die Skandale wird dieses Bild zerstört und wir landen in der Realität. Realität ist, dass ein

Priester, wie jeder Gläubige zum heiligmäßigen Leben gerufen ist, aber eben gerufen. Er ist kein fertiger Heiliger, nur weil er Priester ist. Dieser Film zeigt eigentlich etwas, das wir verdrängen, nicht wahr haben wollen. Ich glaube ein Film über die negativen, sündigen Seiten eines Familienlebens würde ähnlich aussehen. Auch das verdrängen wir oft und schauen nicht so genau hin, laben uns aber an den Skandalen. Als Christen müssen wir wohl anerkennen, dass wir Sünder in einer heiligen Institution sind.Wir leben aus der Hoffnung, dass Gott der ist, der heilt und heilig macht. Nur so können wir diese Ungeheuerlichkeit des Missbrauchs als Kirche überstehen. Das ist meine persönliche Hoffnung und Überzeugung.

 Ihr Pfr. Wycislok

 

 

Gebetsmeinung des Papstes für November 2018

Wir beten für den Frieden, dass die Sprache des Herzens und stets Vorrang haben vor Waffengewalt.

Daniels-Chor in St. Severinus, Kommern

 

Am Freitag, den 23. November 2018, gastiert um 19.30 Uhr das Vokalensemble Daniels-Chor Moskau in der Katholischen Pfarrkirche St. Severinus in Kommern mit einem besonderen Konzert. Das auch hierzulande bestens bekannte Solistenensemble des Russisch-Orthodoxen Patriarchen Kyrill I. tritt unter dem Dirigenten Dr. Vladislav Belikov in einer 4-köpfigen Besetzung auf. Das Ensemble wurde im Jahre 1990 im Moskauer Danilow-Kloster gegründet, es tritt auf und singt in der traditionellen Besetzung eines Mönchschores. Bei ihren Auftritten lassen die Künstler dynamisch und ausdrucksstark mit sonoren, hohen Tenören und tiefschwarzen Bässen die „Russische Seele“ in großartiger Interpretation aufleuchten.

In der knapp einstündigen Programmfolge, die durch Moderationsbeiträge von Vladislav Belikov unterbrochen wird, erklingen neben den Klassikern Rachmaninow sowie Tschesnokov und besonders auch Bortniansky zum Teil neue liturgische Gesänge aus der Russisch-Orthodoxen Osterliturgie und zwar meist in der Alt-Kirchenslawischen Sprache. Das alles natürlich a cappella, das heißt: ohne Begleitung, weil es in der Russisch-Orthodoxen Kirche kein Instrument wie zum Beispiel eine Orgel gibt. Im zweiten Teil der Veranstaltung dürfen sich die Konzertbesucher auch auf die Präsentation einiger altbekannter russischer Volksweisen und weltlicher Meisterwerke mit Klavierbegleitung freuen. Freunde der Chormusik sind zu dieser musikalischen Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

 

Dr. Vladislav Belikov, wurde am 20. September 1972 in der Moskauer Region geboren; er absolvierte in den 1990er Jahren die weltberühmte „Moskauer Choralschule Sweschnikow“. Weitere musikalische Studien folgten am Tschaikowsky Konservatorium. Bei einer der zahlreichen Konzerttourneen des „Russischen Staatschores“ (Knabenchor Sweschnikow) kam er erstmals im Jahre 1988 nach Deutschland - in die damalige DDR und 1989 auch in die Bundesrepublik Deutschland. Aufgrund seines abgeschlossenen Musikstudiums (Klavier und Chorleitung von 1990 bis 1996) am Tschaikowsky Konservatorium gilt Belikov in Fachkreisen inzwischen als Spezialist für Russisch-Orthodoxe Kirchenmusik. Seit dem Jahre 2001 ist er Leiter des St. Danielschores, mit dem er zahlreiche Konzertreisen unternimmt – mittlerweile in ganz Deutschland.

Der Künstler entwickelt auch in seiner Heimatstadt Moskau außerordentliche Aktivitäten: er leitet zwei Kirchenchöre, gibt Unterricht im Fach „Dirigat“, organisiert Lesungen und Vorträge für deutsche Chormusiker, erforscht „alte russische Kirchentöne“, propagiert das „russische religiöse Musikschaffen und die Europäische Klassik“ – und spielt vor allem und leidenschaftlich Klavier. Er ist bei vielen Konzerten als virtuoser Begleiter gefragt. Belikov beherrscht alle Musikstile. O-Ton Robert Kemper: „alle Klaviertasten fürchten sich vor Vladislavs „rasenden Hammerschlägen“ und sehnen sich nach seinen (nur) gelegentlichen Streicheleinheiten.“ 

 

Dr. Vladislav Belikov

Leiter des St. Daniels Chores

Neuerungen im Überblick

Gottesdienste und Termine

Pfarrnachrichten vom  

17.11. - 02.12.2018 

 

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Pädagogische Fachkräfte (m/w)


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Fax 02252 6911

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Donnerstag            17.00 - 19.00 Uhr

Kirchberg 14
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Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171 4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.