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Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal

Heilig Kreuz Wollersheim

 

An der Grenze zum Bistum Aachen liegt der über 800 Jahre alte Ort Wollersheim, dessen Kern der Stiftshof und die „Alte“ und „Neue“ Kirche bilden.

Der Hof gehörte bis etwa 1800 (Säkularisation) zum Kloster St. Maria im Kapitol in Köln. Die hofeigenen Ländereien und die 26  lehnrührigen Höfe wurden von hier aus verpachtet. Letztmalig im Jahre 1802 schlug die Äbtissin den Pfarrer vor, der dann vom Kapitel der „seligen Jungfrau Maria im Capitol“ gewählt wurde. Anschließend erfolgte die Ernennung und Anstellung vom Kölner Generalvikariat zum „Pfarrer von Wollersheim“.

Die beiden Sakralbauten haben das Patrozinium der Kreuzauffindung („Heilig Kreuz“). In der „Neuen“ Kirche werden heutzutage die Gottesdienste gefeiert; Die „Alte Kirche“ dient der Aufbahrung Verstorbener bis zum Begräbnis, sowie als Veranstaltungsraum für Konzerte und Lesungen.

Die „Alte Kirche“ wird vom „Kirchhof“ umgeben. Ihr fünfgeschossiger Turm aus regelmäßigem Bruchsteinmauerwerk ist mit einzelnen römischen Ziegeln durchsetzt und hat eine ungewöhnlich große Eckquaderung aus rotem Rursandstein. Er stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts und ist damit der älteste Kirchturm im Kreis Düren.

In ihm befand sich eine romanische Kapelle, die vermutlich als sogenannte Eigenkirche zum benachbarten Stiftshof (heute: Landesamt für Bodendenkmalpflege LVR) gehörte. Dafür spricht eine jetzt zugemauerte „Außentüre“ in der westlichen Turmwand, durch die ein Zugang über eine Treppe oder hölzerne Brücke in die Wohnräume der Äbtissin im 1. Stockwerk des Stiftshofes denkbar wäre. Im 15. Jh. wurde an den Turm ein dreischiffiges Langhaus und der Chor gebaut. Bei einem Großbrand im Jahre 1673 wurde der Kirchturm in Mitleidenschaft gezogen. Im 18. Jh. wurde das nördliche Seitenschiff („Embkener Schiff“) abgerissen und diese Seite bestehend aus drei spitzbogigen Arkaden bis auf die Fensteröffnungen zugemauert.

Unter napoleonischer Herrschaft gehen im Jahre 1803 im Rahmen der Säkularisierung alle Besitzrechte des Stiftes Sankt Maria im Kapitol an den Staat über. Am 15. Januar 1819 schlägt bei einem starken Gewitter im Winter ein Blitz in den Kirchturm ein: der Turmhelm und große Teile des südwestlichen Mauerwerkes stürzen in Richtung Stiftshof. Außerdem werden alle drei Glocken zerstört . Diese werden  noch im gleichen Jahr neu gegossen und provisorisch auf einem Gerüst hinter der Kirche aufgehangen. Die Erneuerung des Turmes in einfacher Form zieht sich über neun Jahre hin. Er erhält ein schweres romanisches Bruchsteingesims und ein niedriges pyramidenförmiges Dach.

1867 stellt ein Dechant bei seiner Visitation fest, dass sich das Gebäude in einem schlechten Zustand befindet. Daran wird wohl wenig bis gar nichts verändert. Ein Jahr nachdem 1886 der Hochaltar bis auf den Altarstein abgebrannt ist, stellen Pfarrer Schulte und der Kirchenvorstand den Antrag, die „Alte“ Kirche abbrechen zu dürfen.  Die ledigen Brüder Josef und Johann Heinrich Schmidt hatten ihr Vermögen der Kirche für einen Neubau vermacht. Der Abbruch erfolgt nicht; Stattdessen wird 1901 an der gegenüberliegenden Seite des Stiftshofes mit dem Bau der „Neuen“ Kirche begonnen. Ostern 1903 empfangen zum letzten Mal Kinder aus Wollersheim das Sakrament der Erstkommunion in der „Alten“ Kirche, die danach außer Dienst gestellt und komplett ausgeräumt wird. 1913 findet noch eine Restaurierung des Turms statt, das südliche Seitenschiff wird abgebrochen und die Arkadenöffnungen werden unter Wiederverwendung der alten Tür- und Fenstergewände aus dem Seitenschiff zugemauert. Die „Alte“ Kirche ist nunmehr eine zweischiffige Hallenkirche mit Chor und vorgesetztem Westturm. 1944 wird sie als Munitionsdepot von der Wehrmacht genutzt. Nur durch einen  –für den Ort Embken fatalen Irrtum- entgeht sie einem Fliegerangriff. Heute ist die „Alte“ Kirche ein Schmuckstück für den Ort Wollersheim. 1970 wurde sie grundlegend unter der Leitung eines Bonner Kunstprofessors restauriert und kann seitdem für Trauerfeiern, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Über unsere „Neue“ Kirche berichten wir gerne in einer späteren Ausgabe…..

 

Angelika Schmitz

Gebetsmeinung des Papstes für Februar 2020

 

Wir beten dafür,  dass der Hilferuf unserer Schwestern und Brüder auf der Flucht gehört und beachtet wird - insbesondere der Opfer des  Menschenhandels.

 

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St. Severinus, Kommern

16.05.2020, 17.00 Uhr

St. Peter, Zülpich

17.05.2020, 11.00 Uhr

St. Severinus, Kommern

29.08.2020, 17.00 Uhr

St. Peter, Zülpich

30.08.2020, 11.00 Uhr

St. Severinus, Kommern

14.11.2020, 17.00 Uhr

St. Peter, Zülpich

15.11.2020, 11.00 Uhr

St. Severinus, Kommern

 

 

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Derzeit sind keine Wohnungen im Seelsorgebereich Veytal zu vermieten.


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Donnerstag            17.00 - 19.00 Uhr

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Fax. 02443 911926
eMail: pfarramt-kommern@t-online.de

 

 

Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171 4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.