Wir heißen Sie herzlich willkommen

Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal

 Dienen

 

„Ich bin der Größte“, so hat sich der frühere  Boxweltmeister Muhammad Ali selbst bezeichnet.

Wie viele Menschen träumen davon, an der Spitze zu stehen; wie viele kämpfen darum oft mit fragwürdigen Mitteln. In vielen Fällen kann man nur dadurch oben sein, dass man andere (unter-) drückt. Das Denken ist dabei ganz auf das eigene Ich gerichtet. Ich muss mich durchsetzen! Ich muss an die Spitze kommen! Ich muss herrschen! Ich habe dann Macht und Ansehen und viele bewundern mich.

Ähnliche Gedanken erfüllen auch zwei Apostel. – Jakobus und Johannes. Auch sie wünschen sich Größe, Ehrenplätze und Einfluss, wenn Jesus seine Herrschaft angetreten hat.

Aber die Machtergreifung Jesu ist anderer Art, als diese beiden Apostel meinten. Sein Reich ruht nicht darauf, dass die Mächtigen herrschen und die Einflusslosen gehorchen. Dieses Handeln macht den Menschen zum Feind des Menschen und es verhindert immer wieder, dass wirklich Frieden wird.

Deshalb stellt Jesus die Denkrichtung des Menschen auf den Kopf und richtet sie auf das Du. Nicht das Ich, sondern das Du muss gefördert, gehalten, gestützt und großgemacht werden. Sein Ich zurücknehmen heißt, auf den eigenen Vorteil verzichten, den letzten Platz einnehmen, für andere da sein. Alles das fasst Jesus in dem Wort „dienen“ zusammen. Dienen bedeutet: Mit Jesus gehen, der gekommen ist, um zu dienen. Dienen ist dabei keine Beschreibung für oben oder unten, für Herren oder Sklaven, für groß oder klein, für mächtig oder ohnmächtig. Dienen ist eine Gesinnung, die einem Sklaven fehlen und die ein Herrscher haben kann.

 

Nur die Gesinnung des Dienens macht die Welt menschlich – und göttlich.

 

 

Ihr Diakon Georg Hecker

 

Gebetsmeinung des Papstes für Oktober 2018

Wir beten für die Sendung der Ordensleute: Dass sich die Ordensleute wirksam für Arme und Ausgegrenzte einbringen.

Liebe Schwestern und Brüder,                                    Köln, 4. Oktober 2018

 

die Veröffentlichung der im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellten Missbrauchsstudie in der vorigen Woche hat zutiefst erschreckende Erkenntnisse zutage gefördert. Geistliche haben Minderjährigen großen Schaden zugefügt und damit schwere Schuld auf sich und auf die gesamte Kirche geladen, die dann selbst auch noch viel zu oft das Wohl der Institution über das Wohl des Einzelnen stellte.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mich haben diese Ergebnisse schwer erschüttert. Mit diesem Wissen fällt es mir nicht leicht, Betroffenen gegenüber zu treten. Allenfalls anfanghaft vermag ich zu erahnen, welch großes Leid ihnen durch Diener der Kirche angetan und wieviel Schmerz ihnen zugefügt worden ist. Nicht zuletzt deshalb frage ich mich immer wieder neu, was ich, was wir als Kirche tun können, um Betroffenen zu helfen. Was können wir als Kirche tun, damit die Leidtragenden vielleicht einmal erwägen, zu verzeihen?

Angesichts all dessen kann und will ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Vielmehr bedarf es konkreter Taten der Aufarbeitung. Als Erzbischof fühle ich mich besonders verpflichtet, dafür Sorge zu tragen.

Es ist mir wichtig, dass sich unser Kölner Erzbistum dieser Wahrheit stellt – auch wenn sie schmerzlich ist. Es ist spätestens jetzt nötig, die Betroffenen zu hören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und in unser künftiges Handeln deutlich stärker als bisher miteinzubeziehen.

In den kommenden Wochen werde ich daher einen Betroffenenbeirat einrichten und weiter die Begegnung mit Betroffenen suchen.

Zudem müssen alle Beschuldigungen ungeschönt und ohne falsche Rücksichten aufgeklärt werden. Dazu werde ich externe, unabhängige Fachleute mit einer Untersuchung beauftragen, die frei von einer möglichen kirchlichen Beeinflussung unser eigenes, institutionelles Verhalten auf mögliche Versäumnisse oder Versagen in der Vergangenheit hin prüfen werden.

Diese Seite der Aufklärung bedarf einer Ergänzung durch eine erneute, bewusste Hinwendung zu Gott durch das Gebet für die Betroffenen und unser ganzes Erzbistum. Gott kann auch da Heilung- und Zukunft schenken, wo unsere Möglichkeiten begrenzt oder unzureichend sind. Er ist größer als das Versagen in seiner Kirche und er wird gerade denen, die von ungerechter Gewalt betroffen sind, Gerechtigkeit verschaffen. Dabei will ich als Erzbischof durch Gebet und konkrete Taten mitarbeiten.

Dankbar bin ich für Ihr mitsorgendes Gebet und Ihre Achtsamkeit im respektvollen Umgang miteinander.

Es segne und stärke Sie und alle, für die wir Verantwortung tragen, der allmächtige und barmherzige Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

 

Ihr

Rainer Maria Kardinal Woelki

Erzbischof von Köln

 

 

Neuerungen im Überblick

Gottesdienste und Termine

Pfarrnachrichten vom  

20.10. - 04.11.2018 

 

Stellenausschreibungen

Erzieher/in (staatl. anerkannt) in

Teilzeit mit 31,5 Wochenstunden

Pädagogische Fachkräfte (m/w)


Nächste Familienmesse

Die nächsten Familienmessen 

finden am 11.11.2018 um 9.30 Uhr in Antweiler und um 11.00 Uhr in Kommern statt (Martinsmessen).

 

Vermietungen

Derzeit sind keine Wohnungen im Seelsorgebereich Veytal zu vermieten.


Datenschutz-Information

Bekanntmachung kirchlicher Amtshandlungen

Nach den Ausführungsrichtlinien zur Anordnung über den kirchlichen Datenschutz – KDO – für den pfarramtlichen Bereich (AusfRL-KDO), veröffentlicht im Amtsblatt des Erzbistums Köln 2013, Nr. 134, II. Ziff. 4, S. 100, können kirchliche Amtshandlungen (z.B. Taufe, Erstkommunion, Firmung, Trauung, Weihen und Exequien) in Publikationsorganen der Kirche (z.B. Aushang, Pfarrnachrichten und Kirchenzeitung) mit Name und Datum der Amtshandlung veröffentlicht werden.

Eine Veröffentlichung im Internet (auf der Homepage, in Online-Ausgaben des Pfarrbriefs, Newsletter) ist nur mit Einwilligung der betroffenen Personen möglich. Besteht ein Sperrvermerk, ist eine Veröffentlichung immer unzulässig.

 

Bekanntmachung besonderer Ereignisse

Hinweis auf das Widerspruchsrecht

Nach den Ausführungsrichtlinien zur Anordnung über den kirchlichen Datenschutz – KDO – für den pfarramtlichen Bereich (AusfRL-KDO), veröffentlicht im Amtsblatt des Erzbistums Köln 2013, Nr. 134, II. Ziff. 5, S. 100,  können besondere Ereignisse (Alters- und Ehejubiläen, Geburten, Sterbefälle, Orden- und Priesterjubiläen) in kirchlichen Publikationsorganen (z.B. Aushang, Pfarrnachrichten und Kirchenzeitung) mit Name, Vorname und Datum veröffentlicht werden, wenn der Betroffene der Veröffentlichung nicht rechtzeitig schriftlich oder in sonstiger geeigneter Form bei der zuständigen Kirchengemeinde widersprochen hat.

Auf das dem Betroffenen zustehende Widerspruchsrecht ist einmal jährlich in den Pfarrnachrichten, im Aushang oder in sonstiger geeigneter Weise hinzuweisen.

Eine Veröffentlichung im Internet (auf der Homepage, in Online-Ausgaben des Pfarrbriefs, Newsletter) ist nur mit Einwilligung der betroffenen Personen möglich.

Besteht ein Sperrvermerk, ist eine Veröffentlichung immer unzulässig.

Bei Fragen zu Ihren personenbezogenen Daten, Anträgen auf Auskunft, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Einlegung von Widerspruch in Bezug auf Ihre persönlichen Daten wenden Sie sich bitte an die u.g. verantwortliche Stelle:

 

Verantwortlich:

Katholischer Kirchengemeindeverband Veytal

vertreten durch den Vorsitzenden, Kreisdechant Guido Zimmermann

Kontakt:   Pastoralbüro Zülpich

Mühlenberg 9a

53909 Zülpich

Tel. 02252 2322

Fax 02252 6911

E-Mail info@st-peter-zuelpich.de

 

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der Email:

betrieblicher-datenschutz@erzbistum-koeln.de

Unser Pastoralbüro

Frau Mörsch-Hein 
Frau Josephs

Frau Röder


Montag bis Freitag 09.00 - 11.00 Uhr

Donnerstag            17.00 - 19.00 Uhr

Kirchberg 14
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443 6959
Fax. 02443 911926
eMail: pfarramt-kommern@t-online.de

 

 

Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171 4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.