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Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
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Auffindung des Heiligen Kreuzes“ Wollersheim II

Kennen Sie Ramsloh, einen Ortsteil der Gemeinde Saterland? -Ich nicht. (Es liegt in Niedersachsen und gehört zum Landkreis Cloppenburg.) Die Kirche St. Jakobus in Ramsloh kenne ich auch nicht, obwohl sie der Kirche „Heilig Kreuz“ in Wollersheim zum Verwechseln ähnlich sieht. Warum dies so ist, möchte ich Ihnen erklären.

 Seit etwa 1845 sahen die Wollersheimer die Notwendigkeit zum Neubau einer Kirche. Die alte Kirche verfiel immer mehr (Blitzeinschlag, Brand), und die Bevölkerungzahl wuchs in der 1. Hälfte des 19. Jh. um mehr als 50%. Das hatte zur Folge, dass etliche Christen der Hl. Messe nur von draußen folgen konnten.

Das Kapital für den Kirchneubau lag seit 1869 bereit, nachdem der Junggeselle Joseph Schmidt verstorben war. Er hatte testamentarisch- in Übereinstimmung mit seinem ledigen, vorverstorbenen Bruder- die Kirchengemeinde zur Universalerbin seines großen Anwesens mit Ländereien erklärt und  für einen Kirchenneubau in Wollersheim gestiftet.

Der Bürgermeister und Kirchenvorstandsvorsitzende Adolph Herhahn hatte vorausschauend schon 1868 nach Kenntnisnahme des Testamentes- der Stifter hatte es zwei Jahre vor seinem Tod verfasst- das Grundstück gekauft, auf dem das Kirchengebäude über 30 Jahre später errichtet wurde.

Am 15.5.1887 trat  Pfarrer Friedrich Schulte- damals 45 Jahre alt- die Nachfolge seines 77-jährig verstorbenen Vorgängers an. Er wird von den Verfassern des Buches „Die Neue Kirche zu Wollersheim“ als „energiegeladene, markante Persönlichkeit“ beschrieben. Somit brachte er gute Eigenschaften für den Bauherrn einer Kirche mit.

1898 wurde der erste Bauplan des Dombaumeisters Franz Statz eingereicht, wonach die Kirche in Kreuzform aus Bruchsteinen errichtet werden sollte. Dieser wurde schon einen Monat später vom Generalvikariat abgelehnt. Wieder einen Monat später beschäftigte sich der Kirchenvorstand mit der Fertigung von Ziegelsteinen für den Kirchbau. Alles stand in den Startlöchern, aber es fehlte ein genehmigter Bauplan. Wie „aus heiterem Himmel“ lieferte der aus Münster stammende Kirchenbauarchitekt Professor August Rincklake den Plan einer Kirche für Wollersheim, die der Kirche St. Jakobus in Ramsloh verblüffend ähnlich sieht. Dort war A. Rincklake in den Jahren 1899 und 1900 mit dem Bau dieser „neugotischen Hallenkirche aus rotem Backstein mit Werksteingliederung“ tätig. In der Zeit vom 10.10.1900(Grundsteinlegung) bis Sommer 2002 wurde der Rohbau erstellt. Das Erzbistum hat dafür nie eine Genehmigung erteilt, vielmehr wurde Monate nach Baubeginn festgestellt, dass eine solche nicht nötig sei, da es sich um einen Ersatzbau der alten Kirche handelte.

Am 24. Mai 1903 feierte man die erste Heilige Messe in diesem Gotteshaus, die feierliche Konsekration fand gut ein Jahr später mit Hochwürden Herrn Weihbischof Müller aus Köln am 9. Juni 1904 statt.

Im Laufe der vergangenen Jahre ist einiges der Ersteinrichtung der neuen Kirche ersetzt bzw. verändert worden; entweder war es unter Kriegseinwirkung zerstört worden (Innenausmalung, Verglasung, Bedachung) oder fiel mangelndem Kunstverstand zum Opfer (um 1960: Abriss zweier Türmchen). Dank großzügiger Spenden seit Fertigstellung des Gebäudes ist die Neue Kirche ein prachtvolles Gotteshaus (welches bis zu den Corona-Maßnahmen täglich von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet war.) Überzeugen Sie sich gerne bei einem Besuch der Heiligen Messe davon. Verfehlen könne Sie die Kirche nicht: Bei einer Höhe von 54 Metern fällt der „Eifeldom“ jedem von Weitem schon ins Auge.

Die beiden Artikel zu den Wollersheimer Kirchen basieren auf Informationen, die Mitglieder des hiesigen Geschichtsvereins schon vor Jahren (unter dem Vorsitzenden Hans-Günter Fries) zusammengetragen und schriftlich festgehalten haben.

Quellen: Die Neue Kirche zu Wollersheim, 1993

Angelika Schmitz

 

 

Liebe Gemeinden!

Herzlichen Dank!

Die Feier meines Silbernen Priesterjubiläums, die Sie gemeinsam vorbereitet und begleitet haben, hat mir viel bedeutet.

Ich danke Ihnen allen sehr, die Sie durch Ihr Gebet, Ihren Einsatz und Ihre An- bzw. Teilnahme sei es in persönlicher, telefonischer oder schriftlicher Form zu meinem Fest beigetragen haben.

Die Feier hat mir eindrucksvoll vor Augen geführt, wie viel in unserem Sendungsraum Zülpich/Veytal in den vergangenen Jahren gewachsen ist und darüber hinaus wie viel im guten Miteinander dank Gottes Hilfe möglich ist.

Möge unser Herr auch weiterhin viele Arbeiter/innen für seine Ernte im Weinberg finden und uns allen als seine Gesandten heute einen Weg in eine hoffnungsfrohe Zukunft aufzeigen.

„Wer Menschen fischen will, muss sein Herz an die Angel hängen“

Die Worte unseres Kreisdechanten Guido Zimmermann in der Festmesse zu meinem Silbernen Priesterjubiläum haben bei mir tiefen Eindruck hinterlassen.

Sie gelten uns allen.

Da wo jede/r einzelne mit Herzblut am Aufbau des Reiches Gottes in unserem Sendungsraum Zülpich/Veytal mitwirkt, können wir erfahren, dass unser Herr selbst uns zur Seite steht und unser gemeinsames Streben gute Früchte trägt.

Schauen wir gemeinsam darauf, was schon alles gewachsen ist und neu wachsen wird!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen die Gaben des Heiligen Geistes, der uns auch in schwierigen Zeiten, wie in der heutigen Corona-Krise, neuen Mut einflößt und den Willen Gottes unermüdlich vorantreibt.

Noch einmal herzlichen Dank für Ihre lebendige Gebetsgemeinschaft, die mich bis heute getragen hat und mich in meinem priesterlichen Wirken jeden Tag aufs Neue stärkt.

Mein besonderer Gruß gilt den treuen Beter/innen, die uns in unserem priesterlichen Wirken begleiten und stützen!

In tiefer Verbundenheit

Ihr Pfarrvikar Markus Breuer

 

 

Gebetsmeinung des Papstes für  August 2020

 Wir beten für alle, die auf den Weltmeeren arbeiten und davon leben; unter anderem für Matrosen, Fischer  und ihre Familien. 

Neuerungen im Überblick

Gottesdienste und Termine

Pfarrnachrichten vom  

08.08.2020 - 23.08.2020

 

 

Stellenausschreibungen

Pädagogische Fachkräfte  für Inklusion (m/w/d)

 

 Küster/Küsterin

 


Nächste Familienmesse:

Bis auf weiteres finden keine Familienmessen statt.

 

Nächste Jugendmessen:

Bis auf weiteres finden keine Jugendmessen statt.

 

Vermietungen

Derzeit sind keine Wohnungen im Seelsorgebereich Veytal zu vermieten.


Redaktionsschluss

für Ausgabe Nr.  18

vom  08. bis 23.08.2020

27.07.2020

brigitte.trump@kath-zuelpich-veytal.de 

 

Datenschutz-Information

Bekanntmachung kirchlicher Amtshandlungen

Nach den Ausführungsrichtlinien zur Anordnung über den kirchlichen Datenschutz – KDO – für den pfarramtlichen Bereich (AusfRL-KDO), veröffentlicht im Amtsblatt des Erzbistums Köln 2013, Nr. 134, II. Ziff. 4, S. 100, können kirchliche Amtshandlungen (z.B. Taufe, Erstkommunion, Firmung, Trauung, Weihen und Exequien) in Publikationsorganen der Kirche (z.B. Aushang, Pfarrnachrichten und Kirchenzeitung) mit Name und Datum der Amtshandlung veröffentlicht werden.

Eine Veröffentlichung im Internet (auf der Homepage, in Online-Ausgaben des Pfarrbriefs, Newsletter) ist nur mit Einwilligung der betroffenen Personen möglich. Besteht ein Sperrvermerk, ist eine Veröffentlichung immer unzulässig.

 

Bekanntmachung besonderer Ereignisse

Hinweis auf das Widerspruchsrecht

Nach den Ausführungsrichtlinien zur Anordnung über den kirchlichen Datenschutz – KDO – für den pfarramtlichen Bereich (AusfRL-KDO), veröffentlicht im Amtsblatt des Erzbistums Köln 2013, Nr. 134, II. Ziff. 5, S. 100,  können besondere Ereignisse (Alters- und Ehejubiläen, Geburten, Sterbefälle, Orden- und Priesterjubiläen) in kirchlichen Publikationsorganen (z.B. Aushang, Pfarrnachrichten und Kirchenzeitung) mit Name, Vorname und Datum veröffentlicht werden, wenn der Betroffene der Veröffentlichung nicht rechtzeitig schriftlich oder in sonstiger geeigneter Form bei der zuständigen Kirchengemeinde widersprochen hat.

Auf das dem Betroffenen zustehende Widerspruchsrecht ist einmal jährlich in den Pfarrnachrichten, im Aushang oder in sonstiger geeigneter Weise hinzuweisen.

Eine Veröffentlichung im Internet (auf der Homepage, in Online-Ausgaben des Pfarrbriefs, Newsletter) ist nur mit Einwilligung der betroffenen Personen möglich.

Besteht ein Sperrvermerk, ist eine Veröffentlichung immer unzulässig.

Bei Fragen zu Ihren personenbezogenen Daten, Anträgen auf Auskunft, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Einlegung von Widerspruch in Bezug auf Ihre persönlichen Daten wenden Sie sich bitte an die u.g. verantwortliche Stelle:

 

Verantwortlich:

Katholischer Kirchengemeindeverband Veytal

vertreten durch den Vorsitzenden, Kreisdechant Guido Zimmermann

Kontakt:   Pastoralbüro Zülpich

Mühlenberg 9a

53909 Zülpich

Tel. 02252 2322

Fax 02252 6911

E-Mail pastoralbuero@kath-zuelpich-veytal.de

 

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der Email:

betrieblicher-datenschutz@erzbistum-koeln.de

Unser Pastoralbüro

 

Das Pfarrbüro ist bis auf weiteres nur telefonisch in der Zeit von Mo. - Fr. 9.00 h - 12.00 h zu erreichen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Montag bis Freitag 09.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag            17.00 - 19.00 Uhr

Kirchberg 14
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443 6959
Fax. 02443 911926
eMail: pastoralbuero@kath-zuelpich-veytal.de

 

 

Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171 4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.