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Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal

Pfarrgemeinde St. Stephanus Lessenich – Rißdorf

Die Pfarrgemeinde wird   im  12. Jh. als Besitz der Benediktiner-Abtei St. Maximin in Trier erstmals urkundlich erwähnt. Es wird jedoch vermutet, dass es bereits seit dem  9.  Jh. eine Pfarrkirche gab, die evtl. aus Holz bestand. Sie zählte zu dieser Zeit  zum Dekanat Zülpich, ob sie  da  Pfarrkirche war, ist leider nicht bekannt.

Eine zweite frühe Erwähnung datiert in das Jahr  1169, als der damalige Abt von St. Maximin mit dem Besitzer der nahen Burg Zievel, Gottfried von Zievel, wegen der Vogtei der Güter  und des Patronatsrecht an der Kirche im Streit lag. Die Auseinandersetzung um das Patronat hat  von da an die Geschichte der Pfarrei geprägt. Ab dem 16 Jh., als das Adelsgeschlecht der Metternichs  die Herrschaft auf Burg Zievel hatten, trat die Regelung in Kraft, das Patronatsrecht im Wechsel der Abtei und dem Burgherren zuzusprechen. Dies galt  bis  zur Zeit der französischen Besatzung 1794, als alle hoheitlichen Privilegien aufgehoben wurden.

An unserer Kirche lassen sich  drei Hauptbauphasen erkennen. Aus der ersten blieb lediglich der spätromanische Triumphbogen im Chorbereich und das Taufbecken aus dem  13. Jh. erhalten. In der zweiten Bauphase, die eng mit dem Adelsgeschlecht der Metternichs verbunden ist, entstand der Chor, der mit einem Sterngewölbe versehen ist.  Der Schlussstein ist mit dem Metternich´schem Wappen versehen. Für die Datierung des Chores sind die im  20. Jh.  freigelegten, spätgotischen Wandmalereien, die das Datum 1499 tragen, ein Anhaltspunkt. Die Turmhalle mit dem rundbogigem Portal trägt das Datum 1587 und diente damals als Haupteingang.  Ebenfalls ins   16. Jh.  datiert die  dem Hl. Stephanus geweihte, älteste Glocke der Kirche aus dem Jahr  1532. Die dritte Bauphase im  18. Jh. ist mit dem Adelsgeschlecht der Harff-Dreyborns, den Besitzern des Dreyborner Hofs im nahen Rißdorf verbunden. Die Familie teilte sich das Patronatsrecht über  St. Stephanus mit den Metternichs. In der Amtszeit des Pastors Johann Simon Clasen (1734 – 1767 ) wurde wohl das Langhaus gebaut. Unter Pastor Johann Friedrich Humbroich ( 1767 – 1785 ) wurde die Kirche mit einer umfangreichen, vom Freiherrn von Harff-Dreiborn gestifteten Rokokoeinrichtung  ausgestattet, die bis heute erhalten ist. Den Auftrag für die Ausführung der Holzarbeiten erhielt der Künstler  Peter Kleinermann aus Obergartzem. In diese Zeit fiel auch die Erneuerung des  Turmhelms. Bis zum Anfang des  20. Jh. war das Kircheninnere mit einer flachen Pliesterdecke versehen. 1908 wurde diese durch durch die Fa. Theodor Ross mit dem heute noch erhaltenen Tonnengewölbe ausgestattet. Die Kirche  hat den Ersten und Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigt überstanden. Zwei Glocken fielen im Ersten Weltkrieg durch Beschlagnahme zum Opfer, deren Ersatzglocken erlitten im Zweiten Weltkrieg das gleiche Schicksal. Im Zweiten Weltkrieg sind nur geringfügige Fensterschäden im Chorbereich entstanden. Durch umfassende Renovierungsmaßnahmen in den Jahren 1929-1939,1961-1970,1998 und 2017-2018 sowie der aus dem Jahre  1861   stammenden Orgel befindet sich die Kirche in einem sehr ordentlichen Zustand. So bewahrte die Pfarrkirche St. Stephanus bis heute weitgehend ihr historisches Erscheinungsbild des Rokoko.

 

Zur Pfarrgemeinde gehört ebenfalls die  Kapelle Maria Himmelfahrt in Rißdorf. Die Kapelle ist ist ein kleiner Bruchsteinsaalbau mit dreiseitigem Chor und ebenfalls dreiseitiger Westfront. Im Jahre 1936  wurde die Kapelle von dem Architekten Jülich aus Sinndorf (der  1956/57 auch die Kapelle in Obergartzem entworfen hat) errichtet.

Die Kapelle sollte eine alte, baufällige Kapelle ersetzen, die sich in Rißdorf an der heutigen Straße „ Zur Wolfskaul “ befand. Am 31. August 1941 erfolgte die Benedizierung des  Neubaus durch Dechant Schelauske. Bei vier der  insgesamt neun Fenster mit Bleiverglasung handelt es sich um Rechteckverglasungen in historischen Rechteckscheiben mit  figurativen Glasmalereien. Sie zeigen den Hl. Remaclus, die Immerwährende Hilfe, den Hl. Joseph und den Hl. Sebastian. Hierbei könnte es sich um Fensterfragmente aus der früheren Kapelle handeln. Der Hochaltar in der Kapelle  stammt aus dem  17. Jh. in barockem Stil. Vier der Bänke stammen ebenfalls aus der alten Kapelle. Die restlichen Bänke wurden vor Jahren von der Pfarrei St. Martin in Euskirchen angekauft. Die  ganze Innenausstattung  war bis   zum Jahre 2016 dunkel lackiert. Mit der Instandsetzung im Jahre  2017 wurde  gleichzeitig die Inneneinrichtung  zu einem Gesamtbild farblich angeglichen. Wobei die Restaurierung  des  Hochaltares hier besonders erwähnt werden  soll. Durch eine  großzügige Spende eines gebürtigen Rißdorfers war es der Kirchengemeinde möglich, einen zum Gesamtbild passenden Kreuzweg zu erwerben. Bleibt noch zu erwähnen, das die Kapelle am  12. April 2005 als einer der wenigen Bauten der 1930er  Jahre unter Denkmalschutz gestellt wurde. Für  Gruppen ist eine Besichtigung der Gotteshäuser nach Terminabsprache möglich.

 

Das pastorale Leben in unserer Pfarrgemeinde wurde in den letzten Jahren  durch den immer problematisch werdenden Priestermangel geprägt.  So finden leider keine Christmetten, Kommunionfeiern, Firmungen und Auferstehungsfeiern in unserer Gemeinde statt. Trotzdem sind wir dankbar, dass in unserer Pfarrkirche und  in der Kapelle im  14tägigem Wechsel mit der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist Antweiler noch Gottesdienste stattfinden. Unsere Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes sind bemüht, alte Traditionen aufrecht zu erhalten, sind aber auch offen für neue Ideen.  Dem Musikverein dankt die Gemeinde für die musikalische Begleitung  bei kirchlichen Veranstaltungen. Erwähnenswert ist noch die große Teilnehmerzahl  an der diesjährigen Bittprozession, die auf Initiative der Pfarrgemeinde St. Johann-Baptist Antweiler von der Pfarrkirche in Antweiler entlang den Kapellen St. Petrus Wachendorf,  Bruder Klaus Wachendorf - Rißdorf,  Maria Himmelfahrt Rißdorf  zur Pfarrkirche St. Stephanus führte, wo der Abschlussgottesdienst  stattfand und nach der Hl. Messe  eine kleine Stärkung gereicht wurde. 

 

Hans-Josef Linden

Gebetsmeinung des Papstes für Dezember 2019

 

Wir beten, dass jedes Land eine gesicherte Zukunft der Jüngsten - besonders derer, die Leid tragen - zur Priorität erklärt und dementsprechend die notwendigen Schritte unternimmt.  

 

Sehr geehrte Pfarreimitglieder,

 

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Derzeit sind keine Wohnungen im Seelsorgebereich Veytal zu vermieten.


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Verantwortlich:

Katholischer Kirchengemeindeverband Veytal

vertreten durch den Vorsitzenden, Kreisdechant Guido Zimmermann

Kontakt:   Pastoralbüro Zülpich

Mühlenberg 9a

53909 Zülpich

Tel. 02252 2322

Fax 02252 6911

E-Mail info@st-peter-zuelpich.de

 

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Unser Pastoralbüro

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Frau Röder

email: kerstin.roeder@kath-zuelpich-veytal.de


Montag bis Freitag 09.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag            17.00 - 19.00 Uhr

Kirchberg 14
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443 6959
Fax. 02443 911926
eMail: pfarramt-kommern@t-online.de

 

 

Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171 4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.