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Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal
Türen der Pfarrkirchen im Seelsorgebereich Veytal

Liebe Gläubige des Sendungsraumes Zülpich / Veytal!

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Veränderungen! Wir befinden uns in einer Zeit großer Veränderungen. Vieles verändert sich – auch bei uns! Ab dem 1. September 2017 werden die beiden Seelsorgebereiche Zülpich und Veytal einen gemeinsamen Sendungsraum bilden. Das bedeutet Veränderungen für die Gläubigen der beiden Seelsorgebereiche, die sich jetzt mit einem anderen Seelsorgebereich das Seelsorgeteam teilen müssen. Dies bedeutet Veränderungen für die Seelsorger, die nun für zwei Seelsorgebereiche zuständig sind.

Ich bin kein Prophet. Aber trotzdem wage ich zu prophezeien, dass die Veränderungen, die uns in den nächsten Jahren noch bevorstehen, viel gewaltiger und umfassender sein werden, als das, was hinter uns oder konkret vor uns liegt.

 

Es ist verständlich, dass man sich gegen Veränderungen wehrt. Es ist verständlich, wenn man Liebgewordenes nicht aufgegeben will. Damit geht ja auch ein Stück Geborgenheit, ein Stück Heimat verloren. Es macht Menschen traurig, wenn alles nicht mehr so ist, wie es vielleicht vor 40, 20 oder 10 Jahren war.

 

Aber so verständlich diese Reaktion auch sein mag, welchen Grund hat ein Christ eigentlich, ängstlich auf den Wandel der Welt zu blicken? Wir sind doch österliche Menschen! Und Ostern ist doch das Fest eines Wandels, wie er gründlicher gar nicht denkbar ist!

Vor Ostern steht ein gewaltiges Kreuz auf dem Berg Golgatha. An ihm hängt der armselige Leichnam eines Menschen, zerschlagen und zerschunden, von Blut überströmt und mit Spott überschüttet. Nachdem aber der neue Morgen begonnen hat, begegnen Zeugen einer Gestalt im Licht, majestätisch und unbegreiflich, die durch verschlossene Türen kommt und alle Grenzen dieser Welt hinter sich gelassen hat.

Vor Ostern ist es einsam am Felsengrab, in dem ein toter Wanderprediger, von einem römischen Todesurteil getroffen, seine letzte Ruhestätte gefunden zu haben scheint. Am Beginn des neuen Morgens, da die Sonne gerade aufgegangen ist, verkünden Boten des Himmels vor der geöffneten Gruft, dass der Lebende nicht mehr bei den Toten zu finden ist.

Vor Ostern schleichen sich elf enttäuschte Feiglinge weg von ihrem offensichtlich gescheiterten Herrn, nachdem der zwölfte ihn ans Messer geliefert hat. Wenige Stunden später werden dieselben Männer aufbrechen, um jubelnd der ganzen Welt vom Sieg des Auferstandenen zu künden und allen Völkern in seinem Namen ewiges Leben anzubieten, auch wenn ihr eigenes irdisches Leben dabei vernichtet werden sollte.

 

Wenn wir das ernst nehmen, was wir Ostern feiern, dann kann uns doch keine Veränderung, kein Wechsel und Wandel dieser Welt mehr erschrecken. Keiner von uns braucht Angst davor zu haben, denn der auferstandene Herr geht mit uns und steht uns zur Seite!

 

Wenn unsere Welt und unsere Kirche sich verändert, dann dürfen wir als österliche Menschen nicht nur keine Angst davor haben, sondern es muss uns sogar freuen.

Jede Veränderung, die nämlich in dieser Welt geschieht, deutet auf ein Geheimnis hin, das nur wir Christen entschlüsseln können. In allem Wechsel und Wandel spricht eine leise Stimme: Diese Welt darf gar nicht so bleiben, wie sie jetzt ist, denn sie hat ihr wahres Ziel noch nicht erreicht. Der Wandel und die Veränderungen der Erdenzeit, die unsere Generation vielleicht intensiver erfährt als Menschen früherer Generationen, wird im Licht von Ostern zum Hinweis darauf, dass die Welt als ganze auf ihre letzte Vollendung wartet.

 

Liebe Gläubige des Sendungsraumes Zülpich / Veytal!

Zu den eben genannten Veränderungen, die uns konkret im Sendungsraum Zülpich / Veytal, betreffen, gehört auch die Tatsache, dass sich das Personalkarussell dreht. Den Seelsorgebereich Veytal haben Pfarrer Burkhard Möller und Kaplan Franck Ahokou verlassen und im Seelsorgebereich Zülpich musste man Abschied nehmen von Kaplan Alhard Snethlage. Allen drei Mitbrüdern gilt unser Dankeschön für ihren seelsorglichen Einsatz, für ihr Gebet und für das Gute, das sie uns durch ihren Einsatz geschenkt haben!

Begrüßen möchte ich im neuen Sendungsraum Zülpich / Veytal den Pfarrvikar Peter Wycislok und seinen Vater, Kaplan Ronald Dhason und Diakon Sven Clouth mit seiner Familie! Ich freue mich auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit!

Ebenfalls darf ich Frau Claudia Rumbach begrüßen! Sie wird ab dem 1. September 2017 als Verwaltungsleiterin für den Seelsorgebereich Zülpich ihren Dienst beginnen. Auch ihr wünsche ich Gottes Segen und viel Freude an ihrem neuen Dienst. Hoffentlich können wir bald das Verwaltungsleitungsteam komplettieren (mit einem/einer Verwaltungsleitungsassistent/in für Zülpich und einem/einer Verwaltungsleiter/in für Veytal), die sich gemeinsam um die Verwaltung unseres Sendungsraumes kümmern werden.

 

Gehen wir froh und optimistisch in die Zukunft! Gehen wir gemeinsam den Weg unseres Glaubens! Haben wir kein Angst vor Veränderungen! Der auferstandene Herr geht mit uns und steht uns zur Seite!

 

Ihr und Euer

 

Pfarrer Guido Zimmermann

Herzliche Einladung
Einführung von Pfarrer Guido Zimmermann und Vorstellung des neuen Seelsorgeteams am 03. September 2017
2017.07.20. Einladung KDZ Veytal außen (
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Neuerungen im Überblick

Gottesdienste und Termine

Pfarrnachrichten vom 

05. - 27.08.2017

Stellenausschreibungen

Der Kath. Kirchengemeindeverband Veytal im Erzbistum Köln

sucht ab dem 01.07.2017 oder später eine/n Küster/in mit einem Beschäftigungsumfang von 11 Wochenstunden.


Nächste Familienmesse

Für die nächste Familienmesse wurde noch kein Termin festgelegt. 

Vermietungen

Derzeit sind keine Wohnungen im Seelsorgebereich Veytal zu vermieten.


Unser Pfarrbüro

Frau Mörsch-Hein 
Frau Josephs

Frau Eßer
Montag bis Freitag 9:00 Uhr - 11:00 Uhr

Kirchberg 14
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443/6959
Fax. 02443/911926
eMail: pfarramt-kommern@t-online.de

 

Wenn Sie in dringenden seelsorgerischen Notfällen 

(z.B. Krankensalbung) einen Priester benötigen, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0171/4773129. Sollte der Seelsorger nicht sofort erreichbar sein, sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter.