St.Severinus Kommern - Die Kirche

Geschichte der Pfarrkirche St. Severinus in Kommern, Bistum Köln

Unsere Pfarrkirche St. Severinus steht in schöner Lage oberhalb des historischen Ortskerns.

Schutzpatron der Pfarrkirche ist der Heilige Severinus, ein Kölner Bischof des 4. Jahrhunderts. Die Heiligenverehrung des Kölner Bischofs verbreitete sich ab dem 10. Jahrhundert über die Stadtgrenze Kölns in die ländliche Umgebung hinaus, unter anderem auch in Kommern.

Entstehung im 12. Jahrhundert

Im Jahre 1291 wird urkundlich der erste Pastor „Fredericus de Kumbre“ erwähnt. Somit der erste Nachweis über die Entstehungsgeschichte der Pfarrkirche in Kommern. 

Weiter wurde im Jahre 1308 die Pfarrkirche als 48. im Dekanat Zülpich aufgeführt. Der Bau der Kirche, nach der Bauart zu beurteilen, fällt also ins 12. Jahrhundert.

Abriss und Wiederaufbau im 19. Jahrhundert

1851 wurde die alte Kirche, mit Ausnahme des Turmes, abgerissen und im neugotischen Stil wieder aufgebaut und 1864 feierlich geweiht. 1888 erhielt die Kirche dennoch einen neuen Turm und die Orgel wurde wenige Jahre später fertiggestellt. Unsere heutige Pfarrkirche St. Severinus in Kommern. 

Anfang September 1986 waren umfangreiche Sanierungen unerlässlich geworden. Diese Arbeiten dauerten rund 18 Monate. Ende Mai 1989 wurde dann durch Kardinal Meisner feierlich der neue Altar geweiht. Die Sanierungsmaßnahmen waren insgesamt mit großer Zufriedenheit abgeschlossen worden.

Taufstein aus der Gründungskirche

Neben dem schönen Altar, den Glocken, den Kirchenfenstern und Figuren ist besonders erwähnenswert der Taufstein in der Kirche. Er wurde aus der alten Kirche übernommen und ist in unserer Pfarrkirche daher das älteste und wertvollste Werkstück. Er ist aus Blaustein gearbeitet. 

Wann der Taufstein in die Kirche kam, durch wen und durch welche Wege, ist leider nicht bekannt. Als Entstehungszeitraum wird das 12. Jahrhundert angenommen.

Detailliertere Ausführungen zur Kirche liegen vor

Tiefergehende Ausführungen zur Geschichte der Pfarrkirche St. Severinus befinden sich in den beiden herausragenden Bänden „ Die Pfarre und die Kirche des hl. Severinus zu Kommern“ des Heimatforschers Norbert Leduc.

Musikinstrumente

Spieltisch der Orgel in Kommern
Spieltisch der Orgel in Kommern

Erbauer:     Johannes Klais, Bonn
Baujahr:     1912
Umbauten: 1962 Hans Klais
                1975 Joseph Weimbs
                2004 Joseph Weimbs

Spieltraktur:      pneumatische Kegelladen
Registertraktur: pneumatisch

Disposition 1962: (Disposition 1912)

Hauptwerk
Bordun 16´
Prinzipal 8´
Gedeckt 8´
Oktave 4´
Hohlflöte 4´             
Quinte 2 2/3´  (Gambe 8´)
Sesquialter 2fach (Rauschquinte 2fach)
Oktave 2´ (Salicional 8´)
Mixtur 3-4fach (neu) (Mixtur 3fach)
Trompete 8´ (Flauto dolce 8´)

Schwellwerk
Hornprinzipal 8´
Flauto 8´
Quintatön 8´
Aeoline 8´
Vox coelestis 8´
Geigen-Prinzipal 4´
Zartflöte 4´
Flautino 2´
Scharff 3-4fach (Sesquialter 2fach)
Schalmey 8´ (Horn 8´)

Pedalwerk
Contrabass 16´
Subbass 16´
Echo-Bass 16´ (Transmission aus HW: Bordun)
Gedacktbass 8´ (Extension aus Subbass)
Oktav-Bass 8´
Choralbass 4´ (Violoncello 8)
Posaune 16´ (neu) (Posaune 16´)

Alle Normalkoppeln, Super II-I, Sub II-I, Super II-Ped,
Piano, Forte, Tutti, Automatisches Pedal 2, Walze
eine freie Kombination, Zungenabsteller