St.Johann Baptist - Die Kirche

1000 Jahre Kirchengeschichte in Antweiler

St.Johann Baptist in Antweiler
St.Johann Baptist in Antweiler

Auf eine christliche Geschichte kann Antweiler gewiss 1000 Jahre zurückblicken. Es ist belegt, dass der Heilige Heribert, der von 999 bis zu seinem Tode am 16.März 1021 Erzbischof von Köln war, unsere Pfarrei gegründet hat.

 Urkundlich wird eine "Kirche zu Antwilre" bereits 1019 erwähnt, sie unterstand schon 1167 demm Stift Dietkirchen zu Bonn. Da dieses Stift dem hl. Johann-Baptist und dem Heiligen Petrus geweiht war, können wir annehmen, dass mindestens seit jener Zeit diese Heiligen auch bei uns als Patrone verehrt werden

Patron St. Joahnn Baptist

St.Johann Baptist in Antweiler
St.Johann Baptist in Antweiler

Schon seit 1289 ist belegt, dass die "Kirche zu Antwilre" dem Hl. Johann-Baptist geweiht ist. Die zur Pfarrei gehörende Kapelle in Wachendorf ist dem Hl. Petrus geweiht. Die erste namentliche Nennung eines Pastors von Antweiler finder wir in einer Urkunde vom 18. April 1421 - es ist Godefridus von Lommersheim.

1852 Neuer Bau in Anbindung an den alten Turm

Seitenansicht St.Johann Baptist
Seitenansicht St.Johann Baptist

1852 wurde die Vorgängerin der heutigen Kirche mit Ausnahme des Turmes wegen Baufälligkeit abgerissen. Sie gehörte unstreitig zu den ältesten dieser Gegend und stammte wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert. Alles in ihr soll "schmuck- und schmacklos" gewesen sein.

 Schon lange befasste man sich mit dem Gedanken, ein neues Gotteshaus zu bauen. Man darf annehmen, dass die Kirchenbaufrage starke Impulse erhielt, als der Landrat des Kreises Euskirchen, Johann Peter Schröder, dessen Grab noch heute auf dem hiesigen Friedhof zu finden ist, 1844 seinen Wohnsitz mit Büro nach Schloss Wachendorf verlegte.

Glockenturm als ehemaliger römischer Wachturm

Glockenturm St.Johann Baptist in Antweiler
Glockenturm St.Johann Baptist in Antweiler

Unsere heutige Kirche weist fünf verschiedene Bauabschnitte auf. der älteste Teil ist der Glockenturm, er soll ein römischer Wachturm gewesen sein. 1894 wurde er um die heutige Glockenkammer erhöht und mir einem Pyramidendach abgeschlossen. Das Langhaus errichtete man in den Jahren 1852 - 1854 und fügte 1925 zwei Flankierungstürme hinzu. Durch den Anbau des Querschiffes in den Jahren 1963 - 1964 erhielt die Kirche die Form eines Kreuzes.

Glocken

Zu den feierlichen Gottesdiensten rufen uns vier Glocken. Die älteste Glocke aus dem Jahre 1481, eine weitere aus dem Jahres 1745 und die beiden anderen aus den Jahren 1959 bzw. 1975.

 

Die Merten-Orgel in St.Johann Baptist

Spieltraktur: mechanische Schleifladen

Registertraktur: mechanisch


Hauptwerk:

Prinzipal 8 ́

Salicional 8 ́

Gedackt 8 ́

Oktave 4 ́

Rohrflöte 4 ́

Oktave 2 ́

Mixtur 3-4fach

Bombarde 16 ́

Trompete 8 ́

Positiv:

Bourdon 8 ́

Flöte 4 ́

Nasard 2 2/3 ́

Doublette 2 ́

Terz 1 3/5 ́

Sifflet 1 ́

Cromorne 8 ́

Tremulant

Pedalwerk:

Subbass 16 ́

Prinzipal 8 ́ (aus HW)

Salicional 8 ́ (aus HW)

Gedackt 8 ́ (aus HW)

Oktave 4 ́ (aus HW)

Bombarde 16 ́ (aus HW)

Trompete 8 ́ (aus HW)


Normalkoppeln

Subkoppel II-I

Superkoppel Pedal

Koppeln als Zug und als Tritt

einarmige Traktur